2020-12-11
Video: Aufzeichnung der enaio® Produktpräsentation (YouTube)
Allgemeine Änderungen zur Version 10.0 (5 min.)
Abkündigung enaio® Server 32bit
Mit enaio 10.0 wird der bekannte 32bit enaio Server in seinen wohlverdienten Ruhestand entlassen und durch seinen 64bit Ebenbild ersetzt. In den Versionen 9.0 und 9.10 in denen der 64bit Server zur Verfügung steht sollte in den Projekten frühzeitig auf diesen Server umgestiegen werden. Der direkte Update auf einen 32bit enaio Server wird mit enaio 10.0 nicht zur Verfügung stehen. Die Vorgehensweise für die Umstellung eines 32bit enaio Servers in einen 64bit enaio Server ist in den Technical Release Notes (TNRs) zur 9.0 oder im Dokumentationsportal online unter https://help.optimal-systems.com/enaio/v100/release/trn/de/trn/abkuendigung-32bit.htm beschrieben.
Auflösen des 'großen' Setups
Mit dem Wegfall des 32bit enaio Servers und der zur 9.0 vollzogenen Erstellung eines eigenständigen Setups für den 64bit enaio Server, ist die zentrale Aufgabe dieses Setups, die Installation eines Servers, verschwunden. Folgerichtig beschreiten wir hier den Weg zu getrennten Setups einzelner Komponenten weiter. Wir kündigen zur 10.0 das 'große' Setup ab, und stellen für alle Komponenten, die bisher in diesem Setup installiert wurden eigenständige Setups oder MSIs zur Verfügung, sofern es diese nicht vorher schon gab. Auf diese Weise erleichtern wir die Installation einzelner Dienste / Kerndienste / Microservices auf eigenen Rechnern und bieten damit eine Steigerung der Flexibilität in Bezug auf die Installation von enaio®.
enaio® client / enaio® admin (25 min.)
enaio® goes Unicode
Mit enaio 9.0 wurde der 64bit Server eingeführt und dieser zusammen mit dem Webclient in der Version enaio 9.10 unicodefähig gemacht, dass einfach Webclient-Projekte im Unicode-Umfeld realisierbar sind. Ziel war mit dieser Version, dass Indexdaten per Webclient in zb. kyrillisch oder griechischen Schriftzeichen eingegeben werden können. Die Bezeichnungen in der Objektdefinition und die Benutzernamen sind auch mit enaio 9.10 weiterhin nur in ANSI möglich. Mit enaio 10.0 sollen nun alle Administrationskomponenten angepasst werden, sowie der Richclient unicodefähig gemacht werden. Im grafischen Editor können dann weitere Sprachen der Objektdefinition aus einer Vielzahl von zusätzlichen Sprachen ausgewählt werden. Damit sind dann Objekttypnamen und Feldnamen auf russisch oder auch auf japanisch möglich. Ebenso Benutzernamen oder Benutzergruppen können im Rechtesystem in diesen Sprachen eingegeben werden. Import-/Export-Szenarien von Dokumenten sind nun auf Basis von Unicode-Dateien möglich, um in solchen Projekten Daten mit externen Systemen austauschen zu können. Auch steht in enaio 10.0 der Richclient zur Verfügung, um auf den einzelnen Arbeitsplätzen in diesen Projektszenarien arbeiten zu können.
weiteres
Fachadministration zum Zurücknehmen ausgecheckter Dokumente
Automatische Depersonalisierung im WR
Mappen per Default als nicht öffentlich erstellen
Protokollierung im Textformat
Unterstützung von Stationsnamen > 50 Zeichen (Cloudszenario für Serverinstallationen)
u.vm.
enaio® webclient allgemein (20 min.)
Aufruf / Verknüpfungen zu externen Anwendungen
Bereits bekannt aus dem enaio® client bietet der webclient Benutzern ebenfalls die Möglichkeit an, externe Anwendungen aufzurufen. Über eine zentrale Konfiguration im enaio® service-manager stellt der Systemadministrator allen Benutzern an Trefferlisten Aufrufoptionen über das Kontextmenü zur Verfügung. Abhängig von der Art des verwendeten Clients können Applikationen geöffnet (z. B. *.exe) oder Web-Applikationen (via URL) im Browser aufgerufen werden.
| EXE aufrufen | URL aufrufen |
|---|---|---|
enaio® webclient im Browser | ||
enaio® webclient als Desktop Anwendung | ||
enaio® mobile |
Der Administrator legt bei der Konfiguration zunächst fest, um welche Art des Aufrufs es sich handelt und definiert für welche Plattformen und Objekttypen die Option den Benutzern angeboten wird. Für das Kontextmenü wird der Name in deutscher, englischer und französischer Sprache hinterlegt und auf Wunsch ein individuelles Icon mitgegeben. Der eigentliche Aufruf wird durch den hinterlegten Dateipfad der Applikation bzw. die URL der Web-Applikation realisiert und bei Bedarf kann ein Arbeitsverzeichnis benannt werden.
Speziell für den Aufruf von Applikationen (z. B. *.exe) stehen weitere Parameter zur Verfügung, mit denen beim Aufruf Daten übergeben werden können. Dies ermöglicht den Benutzer zum Beispiel das Öffnen einer neuen E-Mail in Outlook mit der ausgewählten Datei im Anhang.
Kurzer Ausblick – geplant sind weitere Möglichkeiten für den Aufruf von URLs mit der Übergabe von Parametern, um zum Beispiel das Anlegen eines Projektraums für enaio® coLab zu ermöglichen
Automatische Extraktion mailspezifischer Felder für modulübergreifende Dokumenttypen
Seit der Version 9.10 wird die manuelle Ablage von E-Mails durch die automatische Extraktion von mailspezifischen Feldern durch unseren EMS Microservice "enaio® mailstorage" unterstützt. Dieses Feature stand bisher für Standard-Dokumenttypen zur Verfügung. Für modulübergreifende Dokumenttypen ist diese Funktionalität jetzt ebenfalls integriert.
enaio® webclient im Browser (4 min.)
Integration in andere Systeme - neue Aktion
Sie können enaio® webclient in andere Systeme bzw. Web-Anwendungen integrieren: Überall dort, wo URLs ausgewertet werden, also in erster Linie in Web-Seiten, können Links auf eine enaio® webclient-URL integriert werden. Über spezielle Parameter in der URL können auszuführende Aktion sowie das enaio®-Objekt mitgegeben werden, mit dem die Aktion ausgeführt werden soll.
Wir stellen Ihnen eine neue Aktion zur Verfügung, bei der eine gemischte Trefferliste geöffnet wird. Sie übergeben ein oder mehrere Objekte (OSIDs), die als Elemente in der Trefferliste angezeigt werden - unter Berücksichtigung der Benutzerrechte. Über zwei zusätzliche Parameter bestimmen Sie die Haupt- und Unterüberschrift für die Trefferliste.
http://<DOMAIN>/osweb/#/entry?hitlist=<Objekt-ID 1,Objekt-ID2,Objekt-ID n>&title=<title>&subtitle=<title>
enaio® webclient als Desktop-Anwendung (4 min.)
Anbindung des OAuth2 Identity Providers Keycloak an enaio®
In Projekten kann die Identitätsprüfung an einen OAuth2-fähigen Identity Provider ausgelagert werden, der die zentrale Verwaltung von Anmeldungen ermöglicht. In einem ersten Szenario haben wir die Anbindung von enaio® webclient als Desktop-Anwendung mit Keycloak realisiert und damit die Basis gelegt für weitere Szenarien. Für die Anbindung an den Identity Provider Keycloak wird eine zusätzliche Routing-Software benötigt, die OIDC/OAuth2 unterstützt. Eine solche Routing Software steht kompakt in Form eines auf NGINX basierenden, angepassten und dockerisierten OpenResty® zur Verfügung. Neben dem enaio® webclient im Browser haben wir ebenfalls die Desktop-Anwendung für diese Art der Anbindung umgestellt.
Hinweis: Für weitere Szenarien mit anderen Identity Providern wenden Sie sich bitte an das Produktmanagement.
enaio® webclient APIs (1 min.)
DMS service 3.2.2
Neue objektbezogene Endpunkte
PATCH /dms/objects/<objectId>/contents/native/locked - Objekte werden als "ausgechecked" (locked) markiert
PATCH /dms/objects/<objectId>/contents/native/unlock - Objekte werden als "eingechecked" (unlock) markiert
Erweiterter Endpunkt
POST /dms/objects/search - Suche nach allen "ausgescheckten" Endpunkten
SELECT * FROM system:locked (aktuell keine WHERE Klausel und damit weitere Einschränkungen möglich)
Parameteränderung
Die Eigenschaft system:versionSeriesCheckedOutBy wurde ersetzt durch system:versionSeriesLockedBy.
>> weitere Details siehe Release Informationen
Dokumentation (1 min.)
Die Dokumentation zum enaio® webclient Service Release 4 - Zielgruppe Benutzer - steht in englischer sowie französischer Sprache zur Verfügung.
Was bringt die Zukunft? Anstehende Abkündigungen (https://help.optimal-systems.com/enaio/home_enaio_de.html)
Release Informationen: enaio®-Systemsizing & Sicherheit in enaio®-Systemen
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