Welcher Kerndienst macht was?

Welcher Kerndienst macht was?

Die Kerndienste sind zusätzliche Services, die weitere Funktionalität der enaio Software ermöglichen wie Dokumentvorschau, Volltextsuche, OCRErkennung, Schnittestellen für andere System ... 

Der Webclient ist kein Kerndienst, daher hier nicht aufgeführt. 

Kerndienste (bitte je aufklappen):

Gateway:

  • Standardport 80 = http:, bei SSL auf Port 443 (= https:). Es kann aber auch ein anderer Port definiert werden. 

  • außerdem wird der Port verwendet: 8080

  • Er ist ein Mini-Proxy, der alle URLs an die richten Services bzw. den enaio Server weiterleitet (also alle Anfragen zu den richten Servern / Kerndiensten routen). 

  • Ab 8.00 verfügbar.

  • Beinhaltete den Contentviewer

  • Steuert den Webclient an (bietet die Login-Seite an, aber nicht die Funktionalität des Webclients).

  • ab 9.10: steuert den Zugriff auf die Documentviewer-Admin-Seite(n)

Appconnector:

  • Standardport: 8060

  • Er ist für die Indexdatenanzeige zuständig. 

  • Beinhaltet den Detailsviewer. 

  • Bietet Schnittstellen zum Anzeigen, Anlegen, Einfügen, Abfragen von Benutzerdaten und Einstellungen …

  • Bedient die Mobile-App und den Webclient sowie die neue Navision-Schnittstelle

  • Ab enaio 8.50: zeigt die Notizen an auf der Indexdatenvorschau

  • Abkündigung zu enaio 10 (ist in enaio 10 noch vorhanden, wird aber in höheren Versionen nicht mehr verfügbar sein)

  • Nachfolger: DMS-Service

Documentviewer:

  • Standardport: 8070

  • Für Dokumentvorschau zuständig.

  • Hält die Daten für den Volltext und die Positionsangaben in der Vorschau der Volltexttrefferliste im Client vor.

  • Ist für PDF-Konvertierung zuständig (z. Bsp. PDF-Erstellung bei Export oder Import und div. Aufrufen per API und bestimmten Aufrufen von cnv.ConvertDocument)

Webservice:

  • Standardport: 8050

  • Bietet Schnittstellen zum Anzeigen, Anlegen, Einfügen, Abfrage …

  • Abkündigung zu enaio 10 (ist in enaio 10 noch vorhanden, wird aber in höheren Versionen nicht mehr verfügbar sein)

Servicemanager:

  • Standardport für den Admin: 7273

  • alle anderen Ports richten sich nach den aktivierten/installieren Services, siehe auch Help-Seiten 

  • bekannte Ports (Standard-Werte):
    7281 (argus) + 7273 (admin) + 7261 (discovery) + 7981 (dms) + 7361 (ems/mailstorage) + 7211-7220 (extraction) + 7371 (license) + 7241 (ocr) + 8010 (osr3) + 7311-7320 (messaging) + 7530-7539 (archive) + 7981 (dms) + 8046 (tagging) + 8099 (office365) + 8091 (dashlet365) + {7372 (barcode)} + 8045 (Index) +  8040 (Search), … weitere Ports und Services bitte auf den help-Seiten der jeweiligen enaio Version nachschlagen.

  • der Service ist seit enaio 8.10 verfügbar. 

  • ab enaio 8.10:

    • steuert die OCR-Verarbeitung und muss daher auf dem Server installiert werden, bei dem der Documentviewer installiert ist.

  • ab enaio 8.50:

    • Muss nicht mehr beim Documentviewer installiert werden.

    • Es kann mehrere Servicemanager geben mit unterschiedlichen Komponenten.

    • Generell können die Services mehrfach vorkommen mit Ausnahme von:

      • Licence - es darf nur einen geben 

      • Discovery - es darf maximal 3 insgesamt geben. Wichtig: Es darf mehr als 3 Servicemanager geben, aber maximal 3 davon dürfen über eine Discovery verfügen. 

      • Indexservice -sollte es nur einmal geben. Sollten mehrere benötigt werden, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Im Normalfall reicht ein Indexservice. Ab enaio 11.00 sind mehrere Indexservices möglich.

      • oswebservice (gültig bis auf weiteres, mehr Infos ab 11.10 bitte bei den help-Seiten nachschlagen)

    • Der Licenservice managed die Lizenzen für die Kerndienste, OCR und den Webclient (Abbyy Finereader, WEB und SMU)

    • Der Servicemanager managed (per Index- und Searchservice) den OSFTS-Volltext bzw. ElasticSearch-Volltext

    • Stellt den Mailstorage und Extractionservice bereit, über den Dateitypen ermittelt und automatisiert in ein Feld eingefügt werden können

    • Ist für die Ablage der Outlook NG zuständig.

    • wird weiter ausgebaut, z. Bsp. ab 11.10 Applet-Service, Gateway NG … mehr Infos bitte bei den help-Seiten der jeweiligen enaio Version nachschlagen

OSFTS-Volltext bzw. ElasticSearch:

  • Standardport: früher 8040, jetzt 8041 

  • außerdem werden verwendet die Ports: 9300-9400

  • in früheren Versionen wurde auch der Port 8888 verwendet, aktuell nicht mehr

  • Beinhaltet die Volltextdatenbank

  • Ab enaio 7.10:

    • Es werden keine Texte mehr vorgehalten (das wird dem Documentviewer überlassen)

    • Keine Verarbeitung mehr über das Filesystem, nur noch per CPQueue.

  • Ab enaio 8.00:

    • Für schnellere/besser Suchen wurde Intrafind integriert.

  • Ab 8.50

    • auch das Rechtesystem für Vorfilterung ist nun integriert

    • wird über die Services im Servicemanager gesteuert:
      Indexservice = schreibende Instanz, Port 8045
      Searchservice = lesende Instanz, Port 8040 

    • Umstellung von Intrafind-Diensten auf ElasticSearch.

    • ElasticSearch beinhaltet nur noch die reinen Volltext-Daten (Indexdaten, Dokumentdaten und das Rechtesystem).

    • Die Konfigurationsseite OSFTS auf Port 8040 entfällt. Zugriff auf ElasticSearch über Port 8041 möglich.

  • ab 9.10: ElasticSearch benötigt nun ein Passwort. 

  • ab enaio 11.00: Es gibt jetzt noch zusätzlich ccService (Volltextkonsistenz)

Finereader:

  • benötigt keinen Port

  • für zonale OCR muss er auf dem Applikationsserver installiert werden

  • für OCR-Erkennung (Documentviewer und Volltext) muss er auf dem Server installiert werden, auf dem der OCRService läuft, siehe Servicemanager. 

  • für PDFA-Dispatcher muss er auf dem Server installiert werden, welcher die axpdfocr.exe startet.

Indexmanager: (ist kein Dienst, sondern eine Anwendung)

  • Ab enaio 8.50: offizieller Produktbestandteil

  • Für Volltextmigration und Neuaufbau sowie Nachindizierung

  • Wird fortlaufend erweitert um Systemprüfungen, wie z. Bsp.: Konsistenzprüfung, Pagecount, Volltextanalyse …

  • Für Konsistenzprüfung sollte er direkt beim Applikationsserver (axsvckrn.exe) installiert werden, um schnelle Dateizugriffe zu ermöglichen. 

  • abgekündigt ab 11.10. Er wird aktuell aber noch ausgeliefert.

  • Nachfolger: ccService

Der Indexmanager ist zwar kein Kerndienst, wird aber aufgrund der vielen Funktionen benötigt. Er sollte im Verzeichnis der Services installiert werden. 

 

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